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MARTIN-LUTHER-GEMEINDE

DARMSTADT

Fürchte Dich nicht!

Menschen zwischen Mut und Angst sind das Thema der Impulspost der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) im April 2018.

Ängste sind Teil unseres Lebens und schützen uns vor Gefahren und Risiken. Wenn Ängste außer Kontrolle geraten oder gar krankhaft werden, können sie zur schweren Belastung werden. Dann können sie lähmen, die Lebensfreude eintrüben und den Alltag stark einschränken. Für Ängste gibt es ganz unterschiedliche Auslöser. Sie reichen von der konkreten Angst vor Tieren, Höhen über zwischenmenschliche und soziale Ängste wie z.B. Bindungsangst und unspezifische Zukunftsängste bis hin zu Panikattacken. Gemeinsam haben sie nur, dass Millionen Menschen unter ihnen leiden.
Dass Ängste überwindbar sind – davon sind nicht nur Psychologen überzeugt. Sondern das haben viele Menschen selber erlebt. In der Impulspost „Fürchte Dich nicht“ berichten Menschen von ihren Ängsten, wie sie damit umgehen, sie überwunden und manchmal sogar in neuen Lebensmut verwandelt haben. Damit ermutigt die Impulspost dazu, sich im Glauben an einen liebenden und tröstenden Gott den eigenen Ängsten zu stellen. Praktische Hilfen und Seelsorge-Angebote der EKHN vertiefen das Thema.






29. Rundmail vom 24.01.2018:


Liebes Mitglied der Martin-Luther-Gemeinde,
der Kirchenvorstand hat Ihre Anregungen aufgegriffen, früher und umfangreicher über die aktuellen Themen aus dem Kirchenvorstand informiert zu werden. Das betrifft besonders die Themen, die weitreichendere Ent-scheidungen umfassen und bei denen Sie die Gelegenheit bekommen möchten, eine Rückmeldung zu geben, bevor der Kirchenvorstand endgültig entscheidet. Aber auch bei anderen Themen ist eine schnellere Informati-on hilfreich, da der Gemeindebrief nur alle drei Monate erscheint und eine längere Vorlaufzeit hat.
Und so haben wir beschlossen, zum Jahresbeginn die Rundmail "anzureichern": in jeder Sitzung des Kirchenvor-stands werden die Themen festgelegt, über die der nächsten Rundmail berichtet werden soll.
Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen!
1. Nachwahl: In der Sitzung am 16. Januar wurde Thomas Elsinger in den Kirchenvorstand nachgewählt. Er folgt auf Joachim Ochs, der ausgeschieden ist. Die Einführung von Thomas Elsinger erfolgt im Gottesdienst am 4. Februar.
2. Kirchenasyl: Am 17. Januar sind unsere neuen Gäste Rahel Asgodom und ihre 6-jährige Tochter Amen Alemayehn in der Gemeinde angekommen. Die beiden sind aus Äthiopien geflüchtet, nachdem Rahels Mann untergetaucht ist, als ihn die Sicherheitskräfte verhaften wollten. Seither hat Rahel keinen Kontakt mehr mit ihm gehabt und weiß nicht, ob er noch lebt. Sie selbst wurde bei Verhören (um den Aufenthaltsort ihres Mannes herauszunbekommen) misshandelt. Ihre Tochter, mit der sie geflüchtet ist, schielt sehr stark. Sie wurde im Dorf als Hexe angesehen und wurde deshalb ausgeschlossen.
Rahel hofft v.a. auf ein besseres Leben für ihre Tochter. Zwei weitere Kinder sind noch bei ihrem Bruder in Äthiopien. In den Niederlanden wurde sie abgelehnt, dort bestand die Gefahr der Abschiebung nach Äthiopien. Frau Asgodom ist Christin und hat auch Kontakte zu einer christlichen äthiopischen Gemeinde. Die Frist, bis die 6 Monate ablaufen und der deutsche Staat ihr Asylverfahren übernimmt, beträgt noch ca. 2 Monate. Die beiden sprechen ein bisschen englisch und ebenso deutsch.
Am 12. September letzten Jahres hatte der Kirchenvorstand beschlossen, zum ersten Mal jemanden ins Kir-chenasyl zu nehmen. Seit dem 13. September war Tesfahiwet Gebrendrias aus Eritrea unser Gast. Viele Mit-glieder aus der Gemeinde hatten Kontakt zu ihm, kauften für ihn ein, lehrten ihm Deutsch und kümmerten sich darum, dass er sich gut eingelebt hat. Ende des Jahres überschlugen sich dann die Ereignisse und viel schneller als erwartet hatte er sein Anhörungsverfahren. Nach großer Unruhe und Unsicherheit wendete sich alles noch zum Guten: Im Dezember hat Tesfahiwet seine Anerkennung als Flüchtling erhalten!
3. Gemeindeversammlung: Am 25. Februar findet im Anschluss an den Gottesdienst gegen 11.15 Uhr eine Gemeindeversammlung im Martinsstift statt. Themen werden u.a. sein: Das Kirchenasyl, die Abendmahlsliturgie und erste Informationen zur Gestaltung der Außenanlage um die Martinskirche.
4. Baumfällarbeiten: Am 24. Februar vormittags muss vor der Martinskirche ein Baum gefällt werden, der mitt-lerweile zu groß ist und teilweise nicht mehr sicher steht. Dafür haben sich bereits zwei Mitglieder aus der Gemeinde gemeldet. Beim Roden weiterer Sträucher auf dem Gelände werden aber noch Helfer gesucht: hät-ten Sie am Vormittag etwas Zeit? Hierfür brauchen wir noch einige helfende Hände! Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro bei Birgit Engel.
5. Fundraising: In der Vorweihnachtszeit hat die Fundraisinggruppe durch ihre zahlreichen Veranstaltungen Einnahmen von ca. 1.500 Euro erzielt, die in verschiedenste Projekte fließen wird. Ein riesiger Erfolg, der mög-lich wurde durch das große Engagement der Gruppenmitglieder - und Ihrer großzügigen Unterstützung!

Zum Schluss wiederholen wir nochmals unsere Bitte vom Anfang: der Verteiler der Rundmails ist noch klein und sollte weiter wachsen. Sicherlich kennen Sie noch den einen oder anderen aus der Martin-Luther-Gemeinde, der vielleicht auch Interesse daran hat, die Rundmails künftig zu erhalten. Leiten Sie ihr/ihm die Rundmail doch einfach weiter und laden Sie zu einem "Abonnement" ein. Wenn er/sie Interesse hat, genügt eine kurze E-Mail ans Gemeindebüro.
Freundliche Grüße
Ihr Kirchenvorstand
P.S.: Weitere Informationen zum Kirchenvorstand der Martin-Luther-Gemeinde und zu allen Aktivitäten der Gemeinde finden Sie unter http://mlg-da.de/

Ev. Martin- Luther- Gemeinde
Gemeindebüro
Heinheimer Straße 41A
64289 Darmstadt

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